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Work-Life-Balance – Was für Möglichkeiten habe ich?

    1. Digitales Arbeiten

Einfache Tipps & Tricks für Ihre Work-Life-Balance

Wir wollen Ihnen einige Tipps und Tricks der MEDITÜV GmbH & Co. KG an die Hand geben, mit denen Sie Ihre Work-Life-Balance optimal gestalten können.

Für alle Mitarbeitende der TÜV NORD bieten die Kolleginnen und Kollegen von MEDITÜV, im Zuge des betrieblichen Gesundheitsmanagements, derzeit kostenlose Angebote zu Themen wie Frühsport, Gehirnjogging, Selbstorganisation, Ernährungstipp uvm. an.

Die „Gesund durch den Tag" Angebote finden ab sofort von montags bis freitags statt. Klicken Sie hier für eine Übersicht der aktuellen Themenliste (TN-intern).

Tipp #1: Planen Sie Termine für sozialen Austausch & gemeinsame Pausen ein

Legen Sie sich feste Zeiten in den Terminkalender, um sich mit Freunden, Geschäftskontakten und Interessengruppen zu treffen. Verabreden Sie sich in Ihren Pausen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, Freunden oder Familie, um Gespräche fernab von Arbeit zu führen und "gemeinsam" einen Kaffee zu trinken oder gar zu Mittag zu essen.

Dies hilft Ihnen tatsächlich soziale Kontakte aufrecht zu erhalten oder gar neue Kontakte zu knüpfen. Nutzen Sie doch einfach die aktuelle Situation, um mal eine andere Art der Interaktion kennenzulernen und probieren Sie neue Dinge aus!

Nutzen Sie die Kommunikations-Werkzeuge auch um Spaß zu haben – teilen Sie Nachrichten, Bilder, Videos, Geschichten oder verschicken Sie GIFs (animierte Bilder) und Emojis.

Tipp #2: Gleichen Sie Tätigkeiten aus

Achten Sie darauf, Ihren Arbeits- und Lebensalltag abwechslungsreich zu gestalten. Zeiten am Monitor oder (Handy-/)Bildschirm, am Telefon, im persönliches Kontakt mit Angehörigen oder das Spiel mit Kindern sollten sich mit Blicken aus dem Fenster oder auf Papier bzw. in ein Buch oder eine Zeitschrift abwechseln.

Wie wäre es mal wieder mit einem Brettspiel oder Puzzle? Lassen Sie Hobbies wiederaufleben. Vielleicht basteln, handwerkeln, kochen, backen oder musizieren Sie gern? Auch das Blumenbeet könnte neu bepflanzt werden – dann lohnt sich der Blick aus dem Fenster umso mehr.

Tipp #3: Planen Sie ausreichend Pufferzeit ein

30-40% der geplanten Zeit für Aufgaben sollten Sie zusätzlich als Puffer in Ihre Zeitplanung hinzunehmen. Das gilt für analoges genauso wie für digitales Arbeiten.

Möglicherweise denken Sie jetzt „das ist aber viel“! Mag sein. Vertrauen Sie auf die Expertinnen und Experten und probieren Sie es einfach einmal aus. Nehmen Sie sich für einen Tag nicht zu viel vor. Bleiben Sie realistisch. Rechnen Sie mit Eventualitäten – mit län-geren Ladezeiten für die eine oder andere Internetseite oder damit, dass Ihr Kollege oder Ihre Kollegin später als erhofft zurückruft (schließlich ist es momentan nicht möglich, einfach rüber zu gehen ins Nachbarbüro).

Schaffen Sie dann Ihre vorgenommenen Aufgaben, gehen Sie umso entspannter in den Feierabend. Den haben Sie sich schließlich redlich verdient.

Tipp #4: Achten Sie auf ausreichend Schlaf und eine gesunde Nachtruhe

Schlaf ist eine Erholungsphase, die für uns Menschen einen der wichtigsten Teile des Lebens darstellt. Nicht umsonst verbringen wir mehr als ein Viertel unserer Lebenszeit damit. Nur mit ausreichend und gesundem sind Sie ausgeglichen und leistungsfähig – und vor allem glücklich.

Dabei ist Schlaf weit mehr als nur körperliche und psychische Erholung. Ist der Schlaf nicht erholsam, erlischt die Konzentrationsfähigkeit selbst für einfachste Tätigkeiten und die Reaktionsfähigkeit ist massiv herabgesetzt. Schlussendlich drohen sogar Erkrankungen wie etwa Herz-Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck oder depressive Episoden.

Folgende Tipps könnten Ihnen helfen, in einen gesunden Schlaf zu finden: Ihr Schlafzimmer sollte aufgeräumt/geordnet, abgedunkelt und gut belüftet sein. Weiterhin ist es förderlich, keine Elektrogeräte (PC, Fernseher etc.) im Zimmer zu haben und es insgesamt ruhig zu halten.

Bewegen Sie sich über den Tag verteilt und vermeiden Sie Anstrengung kurz vor dem Zubettgehen. Tanken Sie so viel Tageslicht wie möglich (es wirkt als Taktgeber und Stimmungsaufheller). Trinken Sie die letzten drei Stun-den vor dem Schlafengehen keinen Alkohol und vermeiden Sie Nikotin. Schonen Sie Ihren Verdauungstrakt, in-dem Sie zu Schlafenszeit nicht mehr opulent essen.

Gestalten Sie Ihren Abend entspannt (schriftliches „Ablegen“ von Gedanken oder Sorgen, lieber lesen als fernse-hen) und finden Sie ein Schlafritual für sich. Zum Beispiel kurz an die frische Luft gehen oder einen Tee trinken. Vermeiden Sie nächtliche Blicke auf den Wecker. Sollten Sie nachts nicht einschlafen können, stehen Sie lieber auf, gehen ein paar Schritte oder trinken Sie einen Tee. Gehen Sie wieder ins Bett, wenn der s.g. Schlafdruck wieder einsetzt. Insgesamt: Schaffen Sie sich das eigene Bett als behagliche Wohlfühlzone.

Tipp #5: Schaffen Sie sich Raum für sich

Sie sind wertvoll! Achten Sie auf sich und planen Sie im Lebensalltag ganz bewusst „Me Time“ ein. Das können kleinere und größere Zeitfenster sein – wichtig ist, dass mindestens eine Verabredung mit sich selbst pro Tag stattfindet. Dieser Zeit nutzen Sie aktiv für sich. In Ruhe einen Kaffee trinken? Mal wieder ein gutes Buch lesen? Die leckere Schokolade naschen? Ausgiebig baden? Eine Entspannungsübung machen? Vieles ist möglich. Ma-chen Sie sich eine Liste mit angenehmen Aktivitäten und nehmen Sie sich ein Tag oder auch ein paar Tage im Vorfeld bestimmte Wohlfühlmomente vor – so ist auch die Vorfreude gesichert.